TU Berlin

Studieren mit Behinderungen und chronischen KrankheitenInhalte Fachärztliches Gutachten

Inhalt des Dokuments

zur Navigation

Attest bzw. Stellungnahme

Der Antragsgrund – die Behinderung(en) und/oder die chronische(n) Erkrankung(en) - muss durch ein fachärztliches Attest oder eine Stellungnahme des psychotherapeutischen Fachpersonals bestätigt werden.

Das Attest bzw. die Stellungnahme muss beinhalten:

  • Die voraussichtliche Dauer der Erkrankung
  • Medizinische Befundtatsachen/Krankheitssymptome (für Laien verständlich)
  • Art der sich aus der Erkrankung ergebenen Beeinträchtigung (einschl. z.B. Nebenwirkungen von Medikamenten, Umfang von Behandlungen zu Lasten der Zeit für’s Studium)
  • Empfehlung eines/mehrerer Nachteilsausgleiche und dessen Umfang, z.B.
  • …% mehr Schreibzeit bei Klausuren; Gewährung von … Pausen von jeweils … Minuten bei Klausuren (die länger als 90/…min dauern)
  • ggf. Empfehlung über Zulassung von Hilfsmitteln in Form von …
  • Untersuchungstag, Stempel und Unterschrift Arzt/Ärztin bzw. psychologische/r Psychotherapeut*in

Die ärztlichen bzw. die psychotherapeutischen Befundtatsachen sind die Grundlage für die Entscheidung des Prüfungsausschusses. Die Symptome der Erkrankung und die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit sollen deshalb ausführlich beschrieben werden. Die Angabe der Diagnose ist nicht erforderlich. Sie kann in Einzelfällen zweckmäßig sein, wenn damit gleichzeitig die Symptome der Erkrankung beschrieben werden. Dies sollte nur dann geschehen, wenn der/die Patient*in damit einverstanden ist.

Die voraussichtliche Dauer der Erkrankung sollte beschrieben werden, um zu begründen, ob die Beeinträchtigung auch in den kommenden Semestern noch vorliegen wird und für welchen Zeitraum der Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt wird. Ein Schwerbehindertenausweis ist nicht notwendig und genügt allein nicht.

Navigation

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe